Was möchte ich im Landtag erreichen?
Stimme sein...
... für die Anliegen aus dem Wahlkreis
… für die Bedürfnisse der Menschen jenseits von
Wirtschaftsinteressen und Machterhalt
… für alles was Bürokratie abbaut und reale Arbeit fördert
… für kleine Unternehmungen und regionales Wirtschaften
… für alle aktiv Beteiligten im Gesundheitswesen (Patienten, Ärzte, Pflegende) und gegen den Ausverkauf an Kapitalinvestoren
… für alle, die freie und kreative Bildung wünschen
(freie Schulen, gegen Kiga- und Studiengebühren)
…für bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
... für Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und Energieversorgung
... für den Schutz der Verbraucher durch mehr Transparenz
also... Erststimme - Ganz unten
Wenn Sie es genauer wissen wollen, dann lesen Sie bitte hier unten weiter, oder als: PDF-Datei
Oder schauen Sie sich kleine Filmchen an:
Frage: Warum kandidierst du? ansehen
Nachhaltigkeit ansehen
Gesundheitspolitik ansehen
Bildung ansehen
Landwirtschaft ansehen
Anti-Atomenergie ansehen
Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Visionen Kurzfristige Wirtschaftsinteressen und der eigene Machterhalt beeinflussen maßgeblich das Verhalten der Politiker. Andere Werte wie Nachhaltigkeit, Vertrauen, Gerechtigkeit, Zeit, Zufriedenheit, Visionen, Freude etc. treten immer mehr in den Hintergrund. Ob in der Bildung, der Gesundheit, der Energie, etc. überall werden einzig neoliberale Kriterien angelegt, und uns glauben gemacht, das seien die einzigen Gesichtspunkte. Angeblich sind Größe und Effizienz von Unternehmen die einzigen Pfade zum allgemeinen Glück und Wohlstand in allen Lebensbereichen.
Das Gegenteil ist der Fall, die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer, diejenigen, die Arbeit haben, sitzen fest im Hamsterrad, diejenigen, die keine haben, fallen aus den sozialen Bezügen. In Deutschland, wie in keinem anderen Land der EU, entscheidet der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen. Atomenergie sei billig, dabei werden die Subventions- und Endlager-Milliarden nicht genannt.
Daher müssen dringend alle Stimmen gestärkt werden, die auch andere Interessen vertreten, die nicht Industrie-hörig sind, die nicht reflexhaft reagieren, wenn die Industrie mit Arbeitsplatzabbau droht.
Das heißt konkret: Die Interessen der Bewohner gegen die Uhlenkroogrampe sollen gestärkt werden.
Gesundheitswesen
Viel
Geld steckt im Gesundheitssystem, das weckt Begehrlichkeiten von allen
Seiten. Dabei geraten die Bedürfnisse der Patienten leicht aus dem
Blick.
Garant
einer guten individuellen Behandlung ist der niedergelassene Arzt,
eigenverantwortlich und unabhängig. Durch eine Honorierung, die auch
die aufgewendete Zeit, die sich der Arzt einem Patienten zuwendet,
einbezieht, kann das gesamte Gesundheitssystem gesunden. Der
Nobelpreisträger und berühmte Kardiologe Prof. Bernard Lown fordert in
seinem Buch in seinem Buch: "Die verlorene Kunst des Heilens" eine
Besinnung auf menschliche, diagnostische Fähigkeiten, und beschreibt
anschaulich, wie dadurch viel Geld gespart werden kann.
Rezension des Buches von Lown: PDF-Datei
Weitere Forderungen auf der Homepage der Initiative Bürger-Schulterschluss-Kiel: www.schulterschluss-kiel.de
Für unser Land bedeutet das z.B., dass
die Uni-Kliniken nicht an Kapitalinvestoren verkauft werden dürfen. Die
negataiven Erfahrungen aus Marburg sollten uns eine Lehre sein.
Nachhaltigkeit in der Bildung
Die
Bildung im umfassendsten Sinne für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
ist die eigentliche Zukunft-Ressource in die wir investieren müssen, d.
h. von der Krippe bis zur Hochschule darf es keine Gebühren geben. Es
ist schlicht nicht hinnehmbar, dass in Deutschland das Einkommen der
Eltern die Bildungschancen der Kinder bestimmt. Aber bei uns sinken
derzeit die Ausgaben für denBildungsbereich im Verhältnis zum
Bruttoinlandsprodukt, selbst wenn die faktischen Zahlungen gestiegen
sind. Unsere Position im Vergleich zu den OECD Ländern liegt auf einem
traurigen Platz zwischen Rang 15 und 22. Die Fähigkeiten, das Wissen
und die Kreativität unserer Bürger sind die „Schlüsselqualifikationen“
für den Fortbestand unserer Gesellschaft. Daher sollten wir allen die
bestmöglichen Bildungschancen kostenlos bieten. Gute Bildung für alle
ist das denkbar nachhaltigste Programm. Alles andere wird auf lange
Sicht sehr teuer.
Als Finanzierungsmodell, das den Schulen eine
größere Autonomie und Gestaltungsräume gewährt, favorisiere ich ein
Modell mit Bildungsgutscheinen, die für den einzelnen Menschen
Gültigkeit haben. Wie dieses Modell praktisch ausgestaltet wird, sollte
in einer öffentlichen Diskussion erarbeitet werden.
Nachhaltigkeit: biologischer Landbau, fair trade etc.
"Erst
wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte
Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld
nicht essen kann" indianische Prophezeiung der Cree
Viele haben das
begriffen, aber die Politik tut noch immer so, als ob man Geld essen
könnte. Die Landwirtschaft produziert mehr als die Bevölkerung
verbrauchen kann, es ist gar nicht nötig die Erde derartig
auszuschlachten um alle Menschen zu ernähren.
Genmanipulierte
Pflanzen, die resistent sind gegen ein bestimmtes
Schädlingsbekämpfungsmittel, das dann in Mengen auf die Felder
ausgebracht werden kann, darf bei uns nicht angebaut werden. Dass nur
damit der Hunger in der Welt zu bekämpfen sei ist verlogene Propaganda.
In Wirklichkeit untergräbt patentiertes und genmanipuliertes Saatgut
die Unabhängigkeit der Landwirte.
Wir sollten daher verstärkt auf
biologischen Anbau, Reduzierung der Fleischproduktion und faire Preise
setzen, die den Erzeugern im In- und Ausland ein Auskommen sichert
(solange es noch kein bedingungsloses Einkommen gibt).
Beispiel Hühnerfleisch: Wir konsumieren vor allem Hühnerbrüste, evtl. die Schenkel, alles andere landet nach einer u.U. lückenhaften Kühlkette auf afrikanischen Märkten, wo es billiger verkauft wird als die dortigen Bauern ihre Hühnchen produzieren können. Unsere subventionierte Überproduktion zerstört die landwirtschaftliche Infrastruktur in Afrika. Ist das nicht völlig verrückt?
www.youtube.com/watch?v=0QZLQkjXdNQ Hühneraufzucht
www.youtube.com/watch?v=u-uYSafpKmk Hühnerverarbeitung
Alle
diese Verrücktheiten, die durch unkontrollierbare und intransparente
Subventionierungen entstehen, müssen auf den Prüfstand. Nicht die Größe
der landwirtschaftlichen Betriebe sollte zu deren Erfolg beitragen,
sondern die Qualität, Nachhaltigkeit und Arbeitsbedingungen der
Produktionsprozesse. Deshalb unterstütze ich alles was kleine und
mittlere Betriebe stärkt, was biologische Landwirtschaft unterstützt
und bin seit vielen Jahren Mitglied bei Foodwatch.
Nachhaltigkeit: Energieerzeugung und -Nutzung
Radikale
Abkehr von der Atomenergie, denn wir können den zukünftigen
Generationen nicht den über Hunderte von Jahren strahlenden Abfall
überlassen. Asse hat endgültig gezeigt, dass es die nötige Sicherheit
nicht gibt. Alle Versprechen bezüglich des kostengünstigen Atomstroms
sind angesichts der gigantischen Subventionen die bereits geflossen
sind, und die enormen Folgekoksten glatte Lügen.
Regionale
Blockheizkraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplung, massive Förderung
erneuerbarer Energiegewinnung, Stromnetze in regionalen Händen, Ausbau
des ÖPNV, sind Schritte in die richtige Richtung.
www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/Faltblatt_Glaubst_du_das_wirklich.pdf
Nachhaltigkeit: Finanzwesen
Wer
durchschaut eigentlich die verschlungenen Wege des Geldes? Wurde uns
nicht jahrelang erzählt, der „Shareholdervalue“ sei der wichtigste
Parameter, dem alles unterzuordnen sei? Ich glaube, der normale
Menschenverstand ist auch kein schlechter Ratgeber: Wenn man mit reinen
Geldtransaktionen mehr Geld verdienen kann, als mit der Unterstützung
realer Wirtschaftsprozesse, dann läuft etwas mega-verkehrt. Daher
klingen die Thesen aus dem Munde des Herrn Thomas Jorberg,
(Vorstandssprecher der GLS-Bank für sozial-ökologische Geldanlagen) für
mich überzeugend: Geld darf nicht mit Geld verdient werden, es muss der
Realwirtschaft zur Verfügung gestellt werden. Zu diesem Zweck sollen
Leerverkäufe verboten werden, das „Hedging“ eingeschränkt oder verboten
werden ebenso wie die Verbriefung bzw. der Verkauf von großen
Kreditteilen.
www.youtube.com
Bürokratieabbau
Weiß
eigentlich jemand, wieviel Geld in den verschiedenen Bereichen der
Regierung und Verwaltung in Berater-Honorare fließt? Das sind häufig
Leute, die mit wichtig klingenden Begriffen den Bedarf nach ihnen
zunächst wecken, den sie dann aufwändig und teuer stillen. Dabei
hinterlassen sie einen Wust an Formularen, Handlungsanweisungen,
Qualitätsmanagement, Strukturverbesserungsvorschlägen,
Rationalisierungsmaßnahmen und Effizienzsteigerungsprogrammen. Hier und
da mag es ja nützlich sein, aber insgesamt haben sie eine fatale
Wirkung: Sie ziehen z.B. im Gesundheitssystem finanzielle Resourssen
ab, die dann für die Behandlung der Patienten fehlen.
Warum
vertrauen wir zunehmend auf Berater? Warum können wir nicht in den
beteiligten Gruppen im Gespräch selber Lösungen finden? Auch hier
scheint dem normalen Menschenverstand die Gültigkeit abgesprochen zu
sein und wir werden immer hilfloser. Große, medial omnipräsente
Berater-Firmen, allen voran Arvato (ein Teil des Bertelsmann-Konzern),
vermitteln uns die Notwendigkeit allgegenwärtiger Beratungen, die vor
allem auch durch Politiker in Anspruch genommen werden. Allmählich
entwickelt sich dadurch eine Art bürokratische Verwaltungs-Oberschicht,
die diejenigen Menschen kontrolliert, gängelt und mit Formularen,
Qualifikationsvoraussetzungen etc. drangsaliert, die reale Werte oder
Dienstleistungen erbringen.
Um dem entgegen zu wirken müsste z. B.
die „Gemeinnützigkeit“ der Bertelsmann-Stiftung, die prägend in alle
Lebensbereiche wirkt, hinterfragt werden. Oder die Qualifikationen, die
zur Zulassungen zu bestimmten beruflichen Tätigkeiten gefordert werden,
sollten einzig von den entsprechenden Kammern festgelegt werden.
Elemente der Qualitätssicherung dürfen nicht von Fachfremden entwickelt
und verpflichtend festgelegt werden, die Regelungen sind von
entsprechenden Kammern vorzunehmen.
Zum Einfluss der Bertelsmann-Stiftung auf die Politik
www.freie-radios.net/portal/content.php?id=26717