Paradox der Fakten
Erwerbsarbeit wird zunehmend einkommenlos - das ist die ökonomiosche Entwertung der Arbeit. Gleichzeitig werden Einkommen in Form stiegender Kapitalerträge ohne Arbeit erzielt.
Wie reagiert die Politik auf diese paradoxen Fakten: Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, Arbeitsplätze. Die Lösungsversuche werden immer hilfloser und teurer, die Ergebnisse immer ungerechter.
"Hartz IV ist offener Strafvollzug, ist die Beraubung von Freiheitsrechten und quält die Menschen, zerstört Kreativität...Wir brauchen ein Recht auf Einkommen. Ein bedingungsloses Einkommen." Prof. Götz Werner
Das bedingungslose Grundeinkommen ist die Basis dafür, dass ein ganz neues Denken sich entfalten kann. Vertrauen in die Bürger des Landes, in Freiheit mit Kreativität die Geschicke des eigenen Lebens und der Gesellschaft in die Hand zu nehme
Bedingungsloses Grundeinkommen
Die
Industrie hat uns von schwerer körperlicher Arbeit befreit. Mit vielen
Investitionen stellt sie uns jetzt von weiterer Arbeit frei, bei
höheren Produktionsergebnissen. Wo früher ein Mensch in der
Landwirtschaft die Nahrung für 3 weitere Personen produzierte, werden
heute 120 Personen versorgt. Es wird gar nicht mehr für jeden einen
Arbeitsplatz geben, es sei denn es werden künstlich Bedürfnisse
geweckt, die das Wachstum erhalten. Das ist die derzeitige Situation,
die zu völlig verrückten Bedürfnissen führt und die zur Plünderung der
Ressourcen führt.
Für alle ist reichlich da, nur die, die sich das
alles leisten können werden immer weniger. Wir haben nicht wie in
früheren Zeiten einen Mangel an Produktionsmöglichkeiten, sondern einen
Versorgungsmangel aufgrund mangelnder Finanzierbarkeit. „Wir verhungern
in der Fülle“.
Daher lassen Sie uns einen Blick auf die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) werfen.
Positive Veränderungen durch ein BGE
Hat
jeder eine solche Grundsicherung, von z.B. 800,-€ im Monat, wäre er
oder sie frei, eigene Ziele zu verfolgen, eine Arbeit zu tun, die
sinnvoll erscheint und daher befriedigt, wäre nicht mehr durch
drohenden Arbeitsplatzverlust erpressbar. Allein diese Faktoren tragen
dazu bei, das Arbeitnehmer sich bewußter für oder gegen einen
Arbeitsplatz entscheiden können, d.h. man muss nicht mehr zwanghaft an
einer Stelle festhalten, die mit dem eigenen Gewissen nicht vereinbar
ist. Das führt zu menschlicheren Arbeitsprozessen und entsprechenden
Produkten. Kreativität kann sich ohne finanziellen Druck besser
entfalten, die sozialen Aufgaben der Gesellschaft werden lösbar.
Wer arbeitet denn dann noch?
Würden Sie selber noch arbeiten gehen, wenn Sie ein Grundeinkommen erhielten?
60% antworten mit JA, 30% mit Ja, aber… und nur 10% würden erstmal ausschlafen.
Würden DIE ANDEREN noch arbeiten gehen, wenn Sie ein Grundeinkommen erhielten?
80% beantworten diese Frage mit NEIN.
Also, würde alle Arbeit liegen bleiben, würden alle Räder stillstehen? Wohl kaum.
Wer arbeitet denn dann noch?
Würden Sie selber noch arbeiten gehen, wenn Sie ein Grundeinkommen erhielten?
60% antworten mit JA, 30% mit Ja, aber… und nur 10% würden erstmal ausschlafen.
Würden DIE ANDEREN noch arbeiten gehen, wenn Sie ein Grundeinkommen erhielten?
80% beantworten diese Frage mit NEIN.
Also, würde alle Arbeit liegen bleiben, würden alle Räder stillstehen? Wohl kaum.
Wie soll das denn finanziert werden? Heute
sind ca. 50% des Preises z.B. einer Latte Macciato Steuern. Die fallen
an bei der Produktion des Kaffees, dem Transport, dem Verkauf, der
Zubereitung und der Bedienung im Restaurant. Über all werden Steuern
erhoben die letztlich zusammen mit der Mehrwertsteuer und dem Gewinn
der daran Beteiligten den Preis ausmachen.
Die
zunächst erschreckende Idee: Alle Steuern abschaffen und durch eine
hohe Konsumsteuer ersetzen! Also Unternehmensteuern weg, Lohnsteuern
weg, usw. Der Konsum wird besteuert, also die, die viel kaufen zahlen
viel Steuern. Diese Steuern fallen erst an, wenn tatsächlich ein
Produkt an den Verbracuher gebracht wird. Das entlastet diejenigen,
die etwas produzieren, vor allem die, die neue Ideen umsetzen.
Die
Konsumsteuer könnte man sich sehr hoch vorstellen, wobei auch eine
Staffelung z.B. für Nahrungsmittel nötig ist. Ist das nicht vielleicht
eine gerechtere Steuer? Gibt es da nicht auch weniger Schlupflöcher?
Können dann die Unternehmen nicht noch ungehindeter Geld scheffeln? Gehen die Reichen dann nicht ins
Ausland?
Und kommt damit soviel Geld rein, dass es für ein Grundeinkommen
reicht?
Es gibt noch viele, viele Fragen, die ich hier nicht
beantworten kann. Dazu empfehle ich Ihnen die vorhandene Literatur,
z.B. von Prof. Götz Werner: "Ein Grund für die Zukunft: Das Grundeinkommen"
und andere: siehe Link
Es
ist auf jeden Fall eine Idee, die das eigene Denken verändert, es
optimistischer, menschenfreundlicher und tatkräftiger macht. Schon deshalb macht es Sinn sich damit zu beschäftigen.
Der Film zum Grundeinkommen, kostenlos:
www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen